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Because we studied the sources for many years, we now almost completely know what the religion of the germanic tribes was like.  While not all details have been preserved and handed down, and sometimes we even come across sources that we do not yet know, in general a clear picture is visible. It is like a mosaic, not all stones have been preserved. Nevertheless you can still see the whole picture and also certain details where there are more stones preserved. Sometimes you add a little stone as part of the reconstruction, if it fits into the overall picture.  Such additions, however, can only be done if we know the general picture (from the existing stones/sources), if the sources are not known, one has no overall picture, the picture that we then have in our head, is a fictional idea of pure fantasy.
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We advertise here and elsewhere for this source based overall picture, if there is disagreement, it is always in confrontation with fictitious ideals. That's why we raise awareness of the primary sources in order to adjust these fictional ideals. But if one says: the sources do not interest us, and stubbornly stuck to these fictional ideas, then our work has been in vain. Dann geht es nur noch, indem man die verschiedenen Formen des Heidentums (also das moderne Fantasy-Heidentum und das überlieferte Alt-Heidentum) nebeneinander akzeptiert, aber eine Einigung oder Vereinheitlichung wird man so nicht erreichen, und als Religion wird man auch nicht anerkannt werden können. Jeder Einzelne muß für sich entscheiden, was er will, und sich entsprechend äußern.
Wir haben keine Schwierigkeiten damit, ein Neu-Heidentum zu akzeptieren, nur wenn von dieser Warte aus in unser Alt-Heidentum hineinargumentiert wird (nach dem Motto: "Die Germanen waren ganz anders, als ihr Alt-Heiden es glaubt"), dann müssen wir schon zur inhaltlichen Verteidigung unseres Weges sagen: "Nein, so waren sie nicht, seht euch die Quellen an". Das ist auch nicht böse gemeint gegen denjenigen, dem wir es sagen, sondern ist ein Schritt zur Wahrung des traditionellen (also überlieferten) germanischen Heidentums.
Wir beziehen in unsere Vertretungsstrukturen auch nur diejenigen Heiden mit ein, die den gleichen Weg des "Alt-Heidentums" gehen. Der Allsherjargode als höchster heidnischer Priester ist daher auch nur Repräsentant dieses "Alt-Heidentums" und spricht nicht für Neuheiden. Das moderne Neuheidentum ist zwar eine ähnliche, aber doch von unserm Alt-Heidentum unterschiedliche Religion. Mit dieser Religion haben wir nichts zu tun, sie unterscheidet sich in wesentlchen Punkten von unserm Alt-Heidentum:
1. Die Eddas werden nicht als Sammlungen heiliger Mythen angesehen, sondern als bloße literarische Texte des Mittelalters, die christlich beeinflußt sind. Folglich haben z. B. auch die darin überlieferten göttlichen Lebensregeln keine besondere Bedeutung. Die ethischen Werte werden daher ganz anders gesehen und z. B. Begriffe wie "Gut" und "Böse" als christlich und nicht heidnisch abgetan.
2. Ein spirituelles heidnisches Priestertum wird abgelehnt, die Erkenntnisse über das Heidentum werden deswegen allein aus den Werken der Forscher (Skandinavisten, Archäologen) oder aus eigenen subjektiven Vorstellungen genommen.
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