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GGG

Germanische Glaubens-Germeinschaft

Welcome to the Germanische Glaubens-Gemeinschaft website.

The Germanische Glaubens-Gemeinschaft was founded by Ludwig fahrenkrog in 1907.
The use of the name in a way which suggests that the Germanische Glaubens-Gemeinschaft endorses, recommends or is associated with any other groups, parties or individuals is not permitted. If necessary, steps will be taken to ensure compliance.

Copyright © 2009 Germanische Glaubens-Gemeinschaft in Germany.

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Das Bekenntnis (2 of 2)



>1. Wir bekennen uns zu den Kräften des Geistes und des Lebens, die das All durchdringen und uns.
2. Und erkennen im All formbildende Kräfte des Lebens, welche die Mannigfaltigkeit aller Erscheinungen bedingen, und anerkennen daher auch alle Sondererscheinungen in ihrer Naturnotwendigkeit als Offenbarungen der Kräfte des Leben.
3. Da aber die Wahrheit und der Sinn ihres Daseins ebenso naturnotwendig in den Erscheinungen selber liegt, so ist es auch der Sinn oder die Aufgabe aller rscheinungen, sich zu erfüllen.
4. Also erkennen auch wir den Sinn und die Aufgabe unseres Daseins - als Samenkorn mit uns erstanden und der Erfüllung harrend - in uns liegend.
5. Mithin glauben wir und wissen, daß eine Religion der Germanen nur aus ihnen selbst erstehen kann.
6. Religion ist uns das reine, weltbejahende tat- und erkenntnisfrohe Verhältnis der Seele zu den Wesen des Alls und zu ihren Erscheinungs- und Offenbarungsformen.
7. Unsere Erkenntnis und Erfahrung der Götter als letzte Wahrheiten und Wesenheiten und als in uns und durch uns wirkende Kräfte ist uns zugleich das Wissen um ein sittliches esetz in uns und der Grund unseres Vertrauens auf ihre Führung und die Ursache unseres Glaubens an die hohe Bestimmung der Germanen.
8. Aus solcher Erkenntnis erkeimt uns auch der Wille zum Guten, der Wille zur Reinheit, Wahrheit und Gerechtigkeit, zur Selbsterlösung und zur Selbsterfüllung, und so ersteht uns auch der Wille zur freien, sittlichen Tat bis zur Selbstopferung.
9. Also erblicken wir in der Besinnung auf unser eigenes Wesen als den in uns sich auswirkenden besonderen Erscheinungsformen der Götter und in der Gesund- und Starkerhaltung, der Fort- und Höherentwicklung dieses Wesens zu immer reineren, edleren Formen und Zielen die vornehmste Aufgabe eines jeden Germanen innerhalb wie außerhalb der deutschen Grenzen.
10. Über das Grab hinaus aber schauen wir mit ganzem Vertrauen in die Unendlichkeit, daher wir gekommen sind. Unsere Aufgabe ist dieses Dasein zu erfüllen - sie zu bestimmen ist das Recht und die Kraft der Götter, die das All durchdringen und uns, in Zeit und Ewigkeit. -

Verbindlich im Gegensatz zu diesem Bekenntnis ist für alle Mitglieder die in der Verfassung der GGG enthaltene Zielsetzung (Abschnitt 1, § 1):
>Die Germanische Glaubens-Gemeinschaft ist eine religiöse Vereinigung zur Wahrung, Förderung und Verbreitung des überlieferten und durch Forschungen erschlossenen germanischen Glaubens und Kultes<.
Der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft ist die Germanische Gemeinschaft angegliedert. Ihr Zweck lautet nach Absatz 4 der Satzung von 1923/24:
>1. Förderung der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft;
2. Schutz der religiösen Persönlichkeit und Eintreten für das Recht, den persönlichen Glauben ohne bürgerlche und staatsbürgerliche Schädigung glauben und betätigen zu dürfen;
3. Eintreten in Schrift, Wort und Tat für germanische Weihe und Weisheit in der Lebensführung, in Sitte, Recht, Kunst, Arbeit, Sprache, Tracht und Schriftart;
4. Verbreitung der Kenntnis unserer germanischen Schriften und Überlieferungen des Glaubens und der Weihe.<

Das Vereinssymbol

Als Zeichen gebrauchte unsere Gemeinschaft seit 1908 die Swastika, z. B. im Titelkopf der Zeitschrift „Der Volkserzieher". Auch unsere Schwestergemeinschaft, die „Deutschgläubige Gemeinschaft" verwendete dieses Zeichen, selbst Guido von List benutze die Swastika als Zeichen seines Heidentums. Im Dritten Reich wurde der GGG die Verwendung dieses Zeichens vom NS-Staat verboten, so daß es durch das geschlossene Sonnenrad (Radkreuz) ersetzt werden mußte. Etwa ab 1911/12 wurde vor die Swastika oder Sonne der Donarshammer gestellt. Der Hammer ist dabei Weihesymbol der „Weihwarte" (alte Bezeichnung der GGG-Priester) und steht für „die Tat". Die Swastika ist gleichfalls ein Symbol des Hammers (Hamarsmark), wurde aber auch als Sonnensymbol aufgefaßt, wie auch das durchgezogene Radkreuz. Es symbolisiert also „das Licht". Im Zeichen ist also ausgedrückt: Durch die eigene Tat zum Licht. Gleichzeitig sind es heilige Symbole der Götter Donar/Þórr (Hammer) und Phol/Baldur (Sonnenrad).

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