19-11-2009, 12:08 PM
Sehr schön, daß auch Wodanserben ein grundsätzliches Interesse an einem DV haben.
Was das Forum betrifft: Eine vollständige Unabhängigkeit gibt es nicht. Jedes heidnische Forum hat durch seine Betreiber immer auch einen Standpunkt. Auch wenn diese keinem Verein angehören, so stehen sie vielleicht inhaltlich einem bestimmten Verein oder bestimmten Richtung nahe. Außerdem ist "keinem Verein" anzugehören auch schon ein Standpunkt. Wer für sich eine Mitgliedschaft ablehnt, der wird auch zu Dachverbandsprojekten eher ablehnend stehen.
Wir müssen uns klarmachen, daß es also nirgends eine Objektivität gibt. Und unter dieser Prämisse ist dieses Forum genauso gut oder schlecht, wie jedes andere auch. Wegen seiner Meinung wird hier niemand gesperrt. Eine kürzlich erfolgte Sperrung (zweier Accounts einer Person) war wegen grober Beleidigungen im Chat.
Außerdem: Es wäre durchaus gut, wenn die DV-Frage zusätzlich auch woanders diskutiert würde. Vielleicht kommen dann bei diesen Diskussionen noch Dinge heraus, die wir mitberücksichtigen müßten, zumindest aber diskutieren sollten.
Bisher haben ja bereits 4 Gruppen ein grundsätzliches Interesse geäußert. Nun kommt es darauf an, weitere Gruppen zu gewinnen und die Organisationsstrukturen so zu gestalten, daß alle damit einverstanden sind.
Mir fielen z. B. noch zwei Dinge ein: Das Vetorecht bedeutet, daß eine einzige Gruppe jede Entscheidung des DV verhindern kann. Mithin könnte eine bösartig gesonnene Gruppe den DV völlig blockieren. Das sollte nicht sein. Deswegen denke ich, sollte die Anzahl der Vetos für eine Tagung des DV pro Gruppe auf 5 oder 3 oder X (sollte man sich halt noch genauer überlegen) beschränkt werden. Wer also z. B. 5 Abstimmungen des DV blockiert hat, der kann zwar bei einer 6. Abstimmung weiterhin dagegen sein, aber sie nicht per Veto verhindern. Wenn im DV eine Mehrheit ist, wird das dann auch umgesetzt. So wird jede Gemeinschaft angehalten, mit ihren Vetos zurückhaltend umzugehen.
Dann brauchen wir auch ein Schiedsverfahren, denn Streit unter Gruppen wird sicher nicht ausbleiben. Sollte ein Streit, der den DV oder seine Zielsetzung (mehr Akzeptanz des Heidentums in der Öffentlichkeit) behindert, entstanden sein, dann sollen sich beide Seiten auf 3 Personen als Schiedsrichter einigen. Diese Personen können auch aus dem Kreis der Gäste (Heiden, die nicht eine Gruppe vertreten, sondern Zuschauer sind) genommen werden. Die Entscheidung der Schiedsleute ist dann von beiden Seiten zu akzeptieren.
Die zwei Vertreter jeder heidnischen Vereinigung sollten ein Akkreditierungsschreiben haben, auf dem steht, daß und für wie lange sie die betreffende Gemeinschaft vertreten (etwa: unbegrenzt/ bis auf Widerruf/ für 5 Jahre usw., mindestens: Für 1 Jahr). Außerdem muß da stehen, daß die Vertreter berechtigt sind, für die Gruppe Entscheidungen zu treffen, ohne Rücksprache mit der Gruppe. Denn ansonsten würde keine Tagung des DV zu einem Ergebnis führen können, alle würden Rücksprache mit ihren Gruppen nehmen und dann müßte alles noch einmal im DV (in einer neuen Sitzung) behandelt werden. Die Gruppen sollten also Leute in den DV entsenden, denen sie vertrauen und die wissen, was ihre Gruppe will, und was nicht. Man könnte sie in der Gruppe wählen und gleich bei der Wahl mitteilen, welche Befugnisse sie haben werden. Dann wären sie von allen legitimiert. Aber das sollen die Gruppen selbst entscheiden.
Als Tagungsort des DV denke ich, richtet man sich nach dem Sitz der beteiligten Gruppen und wählt einen möglichst für alle relativ nahen Ort. Bei einer Gruppenzusammensetzung von HG, DG, WE und GGG würde sich Berlin anbieten. Sollten aber noch andere Gemeinschaften mit andern Sitzen hinzukommen, könnte der DV sich in der Mitte Deutschlands (Oberdorla) treffen. Dort gibt es (außerhalb des Museumsdorfes) einen schönen alten Thingplatz, der frei zugänglich ist. Die Zeit der Tagung sollte innerhalb von 14 Tagen nach Mittsommer sein (war die alte Allthingszeit), so daß man noch zu Hause seine Mittsommerfeiern begehen kann und danach erst zum DV reist. Es ist dann auch warm und man kann zelten und spart sich teure Hotels.
Irgendjemand sollte den Vorsitz für eine Tagung haben, d. h. die Diskussionen leiten. Das kann man mithilfe der Runen losen: Jeder zieht ein Runenstäbchen aus einem Beutel, wer die Rune mit dem niedrigsten Zahlwert zieht, der leitet diese Tagung (sofern er/sie es auch will, sonst kommt eben der mit dem nächsthöheren Zahlwert an die Reihe). Die Tagung kann auch einen Kandidaten als Tagungsleiter wählen, aber schon für diese Wahl braucht man ja einen, der diese Abstimmung leitet und der muß dann zuvor eben erlost werden.
Wie geht es nun weiter? Ich werde mal einen Vertreter der HG anrufen und ihn bitten, die Angelegenheit dem Vorstand der HG vorzulegen, desgleichen bei der DG. Denn ein grundsätzliches Interesse ist noch keine Zustimmung. Zum Glück drängen ja auch keine Termine, wir können alles in Ruhe besprechen.
Lichtgruß, Geza
Was das Forum betrifft: Eine vollständige Unabhängigkeit gibt es nicht. Jedes heidnische Forum hat durch seine Betreiber immer auch einen Standpunkt. Auch wenn diese keinem Verein angehören, so stehen sie vielleicht inhaltlich einem bestimmten Verein oder bestimmten Richtung nahe. Außerdem ist "keinem Verein" anzugehören auch schon ein Standpunkt. Wer für sich eine Mitgliedschaft ablehnt, der wird auch zu Dachverbandsprojekten eher ablehnend stehen.
Wir müssen uns klarmachen, daß es also nirgends eine Objektivität gibt. Und unter dieser Prämisse ist dieses Forum genauso gut oder schlecht, wie jedes andere auch. Wegen seiner Meinung wird hier niemand gesperrt. Eine kürzlich erfolgte Sperrung (zweier Accounts einer Person) war wegen grober Beleidigungen im Chat.
Außerdem: Es wäre durchaus gut, wenn die DV-Frage zusätzlich auch woanders diskutiert würde. Vielleicht kommen dann bei diesen Diskussionen noch Dinge heraus, die wir mitberücksichtigen müßten, zumindest aber diskutieren sollten.
Bisher haben ja bereits 4 Gruppen ein grundsätzliches Interesse geäußert. Nun kommt es darauf an, weitere Gruppen zu gewinnen und die Organisationsstrukturen so zu gestalten, daß alle damit einverstanden sind.
Mir fielen z. B. noch zwei Dinge ein: Das Vetorecht bedeutet, daß eine einzige Gruppe jede Entscheidung des DV verhindern kann. Mithin könnte eine bösartig gesonnene Gruppe den DV völlig blockieren. Das sollte nicht sein. Deswegen denke ich, sollte die Anzahl der Vetos für eine Tagung des DV pro Gruppe auf 5 oder 3 oder X (sollte man sich halt noch genauer überlegen) beschränkt werden. Wer also z. B. 5 Abstimmungen des DV blockiert hat, der kann zwar bei einer 6. Abstimmung weiterhin dagegen sein, aber sie nicht per Veto verhindern. Wenn im DV eine Mehrheit ist, wird das dann auch umgesetzt. So wird jede Gemeinschaft angehalten, mit ihren Vetos zurückhaltend umzugehen.
Dann brauchen wir auch ein Schiedsverfahren, denn Streit unter Gruppen wird sicher nicht ausbleiben. Sollte ein Streit, der den DV oder seine Zielsetzung (mehr Akzeptanz des Heidentums in der Öffentlichkeit) behindert, entstanden sein, dann sollen sich beide Seiten auf 3 Personen als Schiedsrichter einigen. Diese Personen können auch aus dem Kreis der Gäste (Heiden, die nicht eine Gruppe vertreten, sondern Zuschauer sind) genommen werden. Die Entscheidung der Schiedsleute ist dann von beiden Seiten zu akzeptieren.
Die zwei Vertreter jeder heidnischen Vereinigung sollten ein Akkreditierungsschreiben haben, auf dem steht, daß und für wie lange sie die betreffende Gemeinschaft vertreten (etwa: unbegrenzt/ bis auf Widerruf/ für 5 Jahre usw., mindestens: Für 1 Jahr). Außerdem muß da stehen, daß die Vertreter berechtigt sind, für die Gruppe Entscheidungen zu treffen, ohne Rücksprache mit der Gruppe. Denn ansonsten würde keine Tagung des DV zu einem Ergebnis führen können, alle würden Rücksprache mit ihren Gruppen nehmen und dann müßte alles noch einmal im DV (in einer neuen Sitzung) behandelt werden. Die Gruppen sollten also Leute in den DV entsenden, denen sie vertrauen und die wissen, was ihre Gruppe will, und was nicht. Man könnte sie in der Gruppe wählen und gleich bei der Wahl mitteilen, welche Befugnisse sie haben werden. Dann wären sie von allen legitimiert. Aber das sollen die Gruppen selbst entscheiden.
Als Tagungsort des DV denke ich, richtet man sich nach dem Sitz der beteiligten Gruppen und wählt einen möglichst für alle relativ nahen Ort. Bei einer Gruppenzusammensetzung von HG, DG, WE und GGG würde sich Berlin anbieten. Sollten aber noch andere Gemeinschaften mit andern Sitzen hinzukommen, könnte der DV sich in der Mitte Deutschlands (Oberdorla) treffen. Dort gibt es (außerhalb des Museumsdorfes) einen schönen alten Thingplatz, der frei zugänglich ist. Die Zeit der Tagung sollte innerhalb von 14 Tagen nach Mittsommer sein (war die alte Allthingszeit), so daß man noch zu Hause seine Mittsommerfeiern begehen kann und danach erst zum DV reist. Es ist dann auch warm und man kann zelten und spart sich teure Hotels.
Irgendjemand sollte den Vorsitz für eine Tagung haben, d. h. die Diskussionen leiten. Das kann man mithilfe der Runen losen: Jeder zieht ein Runenstäbchen aus einem Beutel, wer die Rune mit dem niedrigsten Zahlwert zieht, der leitet diese Tagung (sofern er/sie es auch will, sonst kommt eben der mit dem nächsthöheren Zahlwert an die Reihe). Die Tagung kann auch einen Kandidaten als Tagungsleiter wählen, aber schon für diese Wahl braucht man ja einen, der diese Abstimmung leitet und der muß dann zuvor eben erlost werden.
Wie geht es nun weiter? Ich werde mal einen Vertreter der HG anrufen und ihn bitten, die Angelegenheit dem Vorstand der HG vorzulegen, desgleichen bei der DG. Denn ein grundsätzliches Interesse ist noch keine Zustimmung. Zum Glück drängen ja auch keine Termine, wir können alles in Ruhe besprechen.
Lichtgruß, Geza

Ich habe mit denen genauso wenig zu tun und WE wird von den anderen genauso mißtrauisch betrachtet wie die GGG und in einen Topf geworfen, auch wenn GGG und WE nichts miteinander zu tun haben. Aber selbst wenn es anders wäre, so gäbe es gar nicht den Versuch von mir die dazu zu bringen auf mich zu hören. Die lesen hier mit, die können selbst denken, wenn sie nicht über den Tellerrand schauen können, kann sie eh niemand überzeugen. Meine Werbung braucht es nicht.